Vortragsveranstaltung zum Thema Rotwild der Jägervereinigung Oberhessen e.V.

Veröffentlicht von AO

 

Die Jägervereinigung Oberhessen e.V. veranstaltet am 23. Mai in Grünberg eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu dem Thema "Rotwild in Hessen - Überlebenschancen einer Leitwildart".

Nähere Informationen dazu auf den Webseiten der Jägervereinigung: http://www.jaegervereinigung-oberhessen.de/

 

 

Landesjägertag 2019 in Reinheim

Veröffentlicht von AO

 

Landesjägertag 2019 Trophäen

Fotograf: Andreas Oppermann

Am vergangenen Samstag, dem 11.5.2019 besuchten vier Mitglieder unseres Jagdvereins den Landesjägertag 2019 am Kulturzentrum im südhessischen Reinheim. Eingeladen hatte der Landesjagdverband Hessen e.V. und der lokal ansässige Jagd und Natur Südhessen e.V..

 

Auf dem Hof des Kulturzentrums erwartete die interessierten Besucher mehrere Aussteller wie Beispielsweise Fischer und Imker, Messermacher und eine Firma die Kitzrettungsutensilien anbietet.

Für das leibliche Wohl sorgte neben einem Grillwagen mit verschiedenen Wildspezialitäten vor allem die riesige Auswahl an sehr guten selbst hergestellten Kuchen der Mitglieder von Jagd und Natur Südhessen e.V..

 

Leider spielte das Wetter nicht mit. Dem Regen geschuldet konnten wir weder die Pfostenschau noch weitere Aktivitäten im angrenzenden Park beobachten.

Die Trophäenschau fand im Vorraum des Sitzungssaals statt und zeigte einige interessante Trophäen von Rot-, Dam-, Schwarz-, und Rehwild. Aufgefallen ist uns allen, dass sich Trophäen die wir im vergangenen Jahr bei anderen Vereinsmitgliedern bewundern konnten sich nicht hinter den ausgestellten zu verstecken brauchen. Wir sind keine Preisrichter und können uns auch nicht, nur anhand von Bildern die weitergereicht wurden, ein belastbares Urteil erlauben. Chancen auf eine Medaille sind bei dem ein oder anderen aber sicherlich nicht unwahrscheinlich.

 

Für Abwechslung sorgten verschiedene Bläsergruppen kurz bevor der letzte und wahrscheinlich wichtigste Punkt auf der Tagesordnung, die Delegiertenversammlung 2019 des Landesjagdverbandes Hessen e.V. begann.

 

Nach einleitenden Worten von Herrn Prof. Dr. Ellenberger folgte der sehr gut und für alle verständlich vorgetragenen Jahresbericht und die Beschlussfassung des Voranschlages 2019 und 2020.

Es folgte noch ein Einwand von Herrn Prof. Dr. Müller der darum bat, die Rücklagen zum Beispiel zu nutzen um Rechtssicherheit in verschiedenen Belangen zu bekommen.

Mit der Ankündigung, dass der nächste Landesjägertag Hessen wahrscheinlich von der Jägervereinigung Hinterland e.V. durchgeführt werde beendete Herr Prof. Dr. Ellenberger die Delegiertenversammlung.

Ich möchte an dieser Stelle nur einen kurzen subjektiven Einblick geben, das offizielle Protokoll werden die Mitglieder des Landesjagdverbandes Hessen e.V. noch einsehen können.

 

Sollte der Landesjägertag Hessen 2020 von der Jägervereinigung Hinterland e.V. in Biedenkopf durchgeführt werden, würde ich ein größeres Interesse, was sich in mehr Besuchern aus unserem Verein widerspiegeln dürfte, begrüssen.

Auch wäre es schön bei der nächsten Trophäenschau Mitglieder unseres Vereins finden zu können.

Traut euch!

 

 

NRW.: Neues jagdgesetz verabschiedet.

Veröffentlicht von Peter Glinski

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  Künftig dürfen Fuchs und Dachs am Kunstbau wieder bejagt werden. Füchse auch am Naturbau.

Der Landtag Nordhrein-Westfalen hat am 21. Februar 2019 die Änderung des Landesjagdgesetzes verabschiedet. Die Fraktionen von CDU, FDP und AfD hatten für den Vorschlag gestimmt. SPD und Bündnis 90/ Die Grünen lehnten ihn ab. Das Parlament folgte der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz.

Damit wird das häufig kritisierte ökologische Jagdgesetz, das unter dem damaligen Minister Johannes Remmel (Bündnis 90/ Die Grünen) verabschiedet wurde, deutlich verändert. Unter anderem wurden wieder mehr Wildarten in das Jagdgesetz aufgenommen. Dabei orientierte man sich am Bundesjagdgesetz. Außerdem wird die Mindestpachtdauer von fünf auf neun Jahre erhöht. Der Schießleistungsnachweis wurde zu einem Schießübungsnachweis reduziert, der vor Bewegungsjagden zu erbringen ist.

Bleiverbot wird eingeschränkt

Das Verbot für bleihaltige Munition wird eingeschränkt. Die Kalibergruppe bis 5,6 mm, beziehunsgweise .22‘ wird vom Verbot ausgenommen. Als Begründung wurde die schlechte Verfügbarkeit an Geschossen, sowie offene Fragen hinsichtlich der tierschutzgerechten Tötungswirkung genannt. Das Baujagdverbot auf Füchse und Dachse wird auf ein Verbot der Dachsjagd im Naturbau reduziert.

Die Jagdzeit auf Schalenwild wird bis zum 31. Januar verlängert. Allerdings sind Bewegungsjagden und Hundeeinsatz (außer Nachsuche) in der Zeit vom 16. bis 31. Januar zu unterlassen. Hegeschauen sollen wieder eingeführt werden.

Hundeausbildung an der lebenden Ente

Auch der Einsatz lebender, kurzzeitig flugunfähig gemachter Enten zur Hundeausbildung wird wieder genehmigt. Karl Walch, Präsident des Jagdgebrauchshundverbands sagte dazu: „Wir sind überglücklich, dass heute im Landtag NRW eine gute Entscheidung im Sinne der Sache getroffen wurde. Nur mit der nun wieder erlaubten Methode zur Ausbildung an der lebenden Ente nach Professor Müller ist es möglich, den Tierschutz bei der Wasserwildjagd wieder auf die Fläche zu bringen. Darüber sind wir Jäger und Hundeführer sehr froh.“

Außer diesen Änderungen wurden noch einige weitere Anpassungen vorgenommen. Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen Esser sagte in der Anhörung, man wolle sich wieder stärker am Bundesjagdgesetz orientieren, um den Jägern mehr Rechtssicherheit und Beständigkeit zu bieten. Bianca Winkelmann von der CDU-Fraktion nannte das „Grüne“ Jagdgesetz ein Bürokratiemonster. „Mit dieser ideologischen Verblendung machen wir heute Schluss“, sagte sie. PM/SBA

 

uellen Jagdverleben von Sascha Bahlinger am 21.02.2019

 





 

PETA: Gemeinnützigkeit im Bundestag diskutiert

Veröffentlicht von Peter Glinski

Quelle:

 

Im Bundestag wird über die Gemeinnützigkeit von PETA und anderen Tierrechtsorganisationen diskutiert.


Im deutschen Bundestag wurde am 13. Februar über die Gemeinnützigkeit von Tierrechtsorganisationen wie PETA diskutiert. Angestoßen wurde die Diskussion durch einen Antrag der FDP. Darin wird gefordert: „darauf hinzuwirken, dass Körperschaften, deren Repräsentanten bei der Verfolgung des gemeinnützigen Zwecks der Körperschaft gegen die geltenden Strafgesetze verstoßen oder zu einem solchen Rechtsbruch aufrufen, grundsätzlich nicht mehr in den Genuss der Steuerbegünstigung der Gemeinnützigkeit kommen dürfen“.

Aufrufe zu Straftaten widersprechen der Gemeinnützigkeit

Die Experten im Bundestag waren unterschiedlicher Meinung. Der Finanzgerichtstag erkannte „keinen konkreten Handlungsbedarf für gesetzgeberische Maßnahmen“, wie in einer Pressemitteilung erklärt wird. Es sei zu überlegen, ob bundesweite Kompetenzzentren der Finanzämter eingerichtet werden, so einer der Sachverständigen.

Thomas Eigenthaler, der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, sagte, Satzung und tatsächliche Geschäftsführung des gemeinnützigen Vereins müssten sich innerhalb der verfassungsmäßigen Ordnung abspielen. Aufrufe zu Straftaten, die Anstiftung dazu oder die Beteiligung von Vereinsorganen oder eine kampagnenhafte Beteiligung von Mitgliedern seien Verstöße dagegen und könnten daher keine Gemeinnützigkeit begründen.

Dem widersprach Richter Ulf Buermeyer (Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin), der die Aussage, Stalleinbrüche seien im Regelfall eine Straftat, als „steile These“ bezeichnete.

FDP appelliert an die Union

Dr. Gero Hocker, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung nahm gegenüber der Redaktion Stellung: „Anders als bei Tierschützern fließt bei sogenannten Tierrechtlern kein Spendencent wirklich in die Verbesserung der Situation von Tieren. Stattdessen wird das Geld für Werbung, Gerichtsprozesse, die nur den Zweck haben, Öffentlichkeit zu erzeugen, und für die Gehälter der Vorstände verwendet.

Das funktioniert nur deswegen so gut, weil sie als gemeinnützig anerkannt sind und von massiven Steuererleichterungen profitieren. Sie missbrauchen den Status der Gemeinnützigkeit, um Spenden einzuwerben und so Gewinne zu erzielen.

Die Anhörung im Finanzausschuss hat gezeigt, dass es eigentlich schon jetzt nicht möglich sein sollte, dass Tierrechtler die Gemeinnützigkeit erlangen. Insbesondere erwarte ich jetzt von den Kolleginnen und Kollegen der Union, dass sie zum Schutze des Rechtsstaates beitragen, indem sie einen eigenen Vorschlag formulieren oder unserem Antrag im Finanzausschuss und anschließend im Bundestag zustimmen.“ PM/ SBA/ RW

 

 

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ASP in Belgien: Verhaftungen von Forstbeamten

Veröffentlicht von Peter Glinski

 

 

 

In Belgien gibt es Untersuchungen, wie die Afrikanische Schweinepest ins Land kam und Wildschweine infizierte .


Im Rahmen der Untersuchung, wie die Afrikanische Schweinepest nach Belgien kommen konnten, wurden diese Woche Hausdurchsuchungen durchgeführt sowie insgesamt vier Personen festgenommen. Darunter auch ein 63-jähriger Mann. Dem Forstwirt wird vorgeworfen, dass er bereits im Juni eine ungewöhnlich hohe Zahl von Wildschweinkadavern gefunden und dies nicht den Behörden gemeldet hat.

Im September wurde der Ausbruch der ASP in Belgien bestätigt.

Hat der Import von kranken Tieren das Virus nach Belgien gebracht?

Regionalen belgischen Medien zufolge, könnte der Verdächtige auch als Vermittler zwischen „Wildschweinlieferanten“ aus östlichen Ländern und Jagdorganisatoren fungiert haben. Die importierten Tiere könnten möglicherweise infiziert gewesen sein und den Virus ins Land gebracht haben.

Auch belgische Soldaten, die im Baltikum auf millitärischen Übungen waren, standen unter Verdacht den Virus in Deutschlands Nachbarland verschleppt zu haben. Weitere Untersuchungen und Befragungen sollen nun für Aufklärung sorgen. 

 

Quelle : Jagderleben 2019

 

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