Erlass zur Änderung der Schalenwildrichtlinie

Veröffentlicht von Andreas Oppermann

In der Ausgabe 29 des Staatsanzeiger des Landes Hessen wurde vom Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ein Erlass zur Änderung der Richtlinie für die Hege und Bejagung des Schalenwildes in Hessen veröffentlicht.

Näheres dazu auf den Seiten des Landesjagdverbandes Hessen.

Der Erlass findet sich im Original in diesem Auszug ab Seite 10: PDF.

Die ursprüngliche Richtlinie wurde in der Ausgabe 09/2019 veröffentlicht, ab der ersten Seite in diesem PDF.

 

 

Einladung zum Sommertreiben 2019

Veröffentlicht von Andreas Oppermann

 

Alle Mitglieder und deren Begleitung des Jägervereins Lahn-Ohm e.V. sind herzlich zum Sommertreiben 2019 eingeladen.

Ab 18:00 am 15.06.2019 heisst uns die Familie Mann in ihrem Biergarten "Zum schwarzen Mann" in Ebsdorfergrund/Ilschhausen willkommen.

 

Im Rahmen des Sommertreibens werden Ehrungen an langjährige Mitglieder verliehen und die Jägerbriefe an unsere Jungjäger ausgegeben.

Der Bläserkorps SANKT-HUBERTUS Lahn-Ohm wird für passende Unterhaltung sorgen.

 

 

Navigationshilfe:

"Zum schwarzen" Mann bei OpenStreetMap

Routenplaner von OpenStreetMap

 


 

Vortragsveranstaltung zum Thema Rotwild der Jägervereinigung Oberhessen e.V.

Veröffentlicht von AO

 

Die Jägervereinigung Oberhessen e.V. veranstaltet am 23. Mai in Grünberg eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu dem Thema "Rotwild in Hessen - Überlebenschancen einer Leitwildart".

Nähere Informationen dazu auf den Webseiten der Jägervereinigung: http://www.jaegervereinigung-oberhessen.de/

 

 

Landesjägertag 2019 in Reinheim

Veröffentlicht von AO

 

Landesjägertag 2019 Trophäen

Fotograf: Andreas Oppermann

Am vergangenen Samstag, dem 11.5.2019 besuchten vier Mitglieder unseres Jagdvereins den Landesjägertag 2019 am Kulturzentrum im südhessischen Reinheim. Eingeladen hatte der Landesjagdverband Hessen e.V. und der lokal ansässige Jagd und Natur Südhessen e.V..

 

Auf dem Hof des Kulturzentrums erwartete die interessierten Besucher mehrere Aussteller wie Beispielsweise Fischer und Imker, Messermacher und eine Firma die Kitzrettungsutensilien anbietet.

Für das leibliche Wohl sorgte neben einem Grillwagen mit verschiedenen Wildspezialitäten vor allem die riesige Auswahl an sehr guten selbst hergestellten Kuchen der Mitglieder von Jagd und Natur Südhessen e.V..

 

Leider spielte das Wetter nicht mit. Dem Regen geschuldet konnten wir weder die Pfostenschau noch weitere Aktivitäten im angrenzenden Park beobachten.

Die Trophäenschau fand im Vorraum des Sitzungssaals statt und zeigte einige interessante Trophäen von Rot-, Dam-, Schwarz-, und Rehwild. Aufgefallen ist uns allen, dass sich Trophäen die wir im vergangenen Jahr bei anderen Vereinsmitgliedern bewundern konnten sich nicht hinter den ausgestellten zu verstecken brauchen. Wir sind keine Preisrichter und können uns auch nicht, nur anhand von Bildern die weitergereicht wurden, ein belastbares Urteil erlauben. Chancen auf eine Medaille sind bei dem ein oder anderen aber sicherlich nicht unwahrscheinlich.

 

Für Abwechslung sorgten verschiedene Bläsergruppen kurz bevor der letzte und wahrscheinlich wichtigste Punkt auf der Tagesordnung, die Delegiertenversammlung 2019 des Landesjagdverbandes Hessen e.V. begann.

 

Nach einleitenden Worten von Herrn Prof. Dr. Ellenberger folgte der sehr gut und für alle verständlich vorgetragenen Jahresbericht und die Beschlussfassung des Voranschlages 2019 und 2020.

Es folgte noch ein Einwand von Herrn Prof. Dr. Müller der darum bat, die Rücklagen zum Beispiel zu nutzen um Rechtssicherheit in verschiedenen Belangen zu bekommen.

Mit der Ankündigung, dass der nächste Landesjägertag Hessen wahrscheinlich von der Jägervereinigung Hinterland e.V. durchgeführt werde beendete Herr Prof. Dr. Ellenberger die Delegiertenversammlung.

Ich möchte an dieser Stelle nur einen kurzen subjektiven Einblick geben, das offizielle Protokoll werden die Mitglieder des Landesjagdverbandes Hessen e.V. noch einsehen können.

 

Sollte der Landesjägertag Hessen 2020 von der Jägervereinigung Hinterland e.V. in Biedenkopf durchgeführt werden, würde ich ein größeres Interesse, was sich in mehr Besuchern aus unserem Verein widerspiegeln dürfte, begrüssen.

Auch wäre es schön bei der nächsten Trophäenschau Mitglieder unseres Vereins finden zu können.

Traut euch!

 

 

Schalldämpfer: So reagieren die Länder auf das Urteil

Veröffentlicht von Peter Glinski

 

 

Gesundheitsschutz: Schalldämpfer reduzieren den Schussknall wirkungsvoll.


Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Thema Schalldämpfer sorgt für große Verwirrung.

Auch der Umgang der einzelnen Bundesländer mit den neuen Informationen ist nicht einheitlich.

In Bayern und Hessen möchte man nichts an der aktuellen Genehmigungspraktik ändern.

Sachsen stellt vorerst zum Schutz der Antragsteller keine weiteren Genehmigungen für

Schalldämpfer aus, bis die Urteilsbegründung Klarheit bringt.

Baden-Württemberg und Brandenburg wollen ebenfalls die Urteilsbegründung abwarten, ändern bis

dahin nach Auskunft der Innenministerien aber wohl nichts am Genehmigungsverfahren.

Rechtssicherheit erst bei Waffenrechtsänderung

Rechtsanwalt und Jagdrechtsexperte Christian Teppe sagt dazu: „Möglicherweise handelt es sich bei

der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts um eine politische Entscheidung.

Die ausführenden Behörden der Länder und die gesetzgebenden Organe des Bundes sollten

hier für rasche Klarheit sorgen. Der Freistaat Bayern hat dies für seine Behörden richtigerweise getan.

Rechtssicherheit besteht jedoch erst abschließend, wenn Bundestag und Bundesrat eine neuerliche

Änderung des Waffenrechts beschließen, um die vorliegende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

wieder einmal zu korrigieren. Das ganze Hin und Her erinnert an die Entscheidung des Gerichts

über halbautomatische Jagdwaffen. Auch hier bedurfte es einer Gesetzesänderung, um die Rechtsprechung

des Bundesverwaltungsgerichts aufzuheben.“

Bayern äußert Zweifel

Das Bayerische Innenministerium erklärte gegenüber der Redaktion:

„An der Richtigkeit der Tatsachenfeststellungen des Verwaltungsgerichtes, die das Bundesverwaltungsgericht

seiner Entscheidung so zugrunde legen musste, bestehen aus unserer Sicht erhebliche Zweifel.

Gehörschutz am Ohr ist weder für alle Jäger noch Jagdarten geeignet.

Außerdem wird das Problem von Umweltbelastungen (Treiber, Hundeführer, Hunde, Anwohner, Erholungsverkehr etc.)

durch den Einsatz von Gehörschutz nicht gelöst.“ SBA

 

Quelle Jagderleben 12.2018