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Abgabe von Wildschweinlebern

 

Bereits am 23.02.2021 informierte der Landesjagdverband Hessen in seinem Newsletter von der Empfehlung des HMUKLV auf den Verzehr von Wildschweinlebern zu verzichten: https://ljv-hessen.de/wildbret-vom-schwarzwild-kann-vermarktet-und-verzehrt-werden-hmuklv-empfiehlt-jedoch-in-seiner-aktuellen-pm-auf-den-verzehr-von-wildschweinlebern-zu-verzichten/

In dem, unter dieser Meldung, veroeffentlichen PDF "Antworten des HMUKLV auf die Fragen des Landesjagdverbandes Hessen" findet sich unter Punkt 19 eine verschaerfte Version dieser Aussage.

Dort heisst es, auf die Frage nach den rechtlichen Konsequenzen im Falle eines Inverkehrbringens: "Sollte wider Erwarten eine Person, die um die möglichen Gesundheitsgefahren beim Verzehr von Wildschweinleber weiß, mit Absicht weiterhin Wildschweinleber in den Verkehr bringen, läge in diesem Verhalten –nach den Umständen des Einzelfalls –ein Verstoß gegen § 58 Abs. 2 Nr. 1 Lebensmittel-und Futtermittelgesetz".

Heute griff auch die DJZ dieses Thema auf und titelte "Hessen: Verbot der Abgabe von Wildschweinlebern" https://djz.de/hessen-verbot-der-abgabe-von-wildschweinlebern/

Das Schreiben auf das sich die DJZ wurde mir vom Verlag netterweise weitergeleitet. Es handelt sich um ein Anschreiben des Veterinäramtes des Lahn-Dill-Kreises. Die zuständige Leiterin prüft aktuell die Veröffentlichung des Schreibens über eigene Kanäle, daher kann ich es hier nicht selbst verlinken.