Jagdgegner scheitern vorBundesverwaltungsgericht

Veröffentlicht von Peter Glinski

Jagdgegner scheitern .

 

Verbände & Stiftungen können auch weiterhin die Jagd auf ihrem Grundstück nicht verbieten.


Seit 2013 können Einzelpersonen, deren Privatflächen in einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk liegen,

die Befriedung ihres Grundstücks beantragen, um die Jagd dort ruhen zu lassen. Grundlage dafür

ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Für juristische Personen - beispielsweise Verbände - ist

dies jedoch nicht möglich. In einem erneuten Anlauf haben zwei Stiftungen aus Bayern und Niedersachsen versucht,

dieses Recht ebenfalls für sich zu beanspruchen.

Die „Stiftung Hof Butenland – Lebenshof für Tiere“ und die „Internationale Gabriele-Stiftung Verwaltungs-GmbH“ reichten

Verfassungsbeschwerde ein. Sie fühlen sich in ihren Grundrechten verletzt und fordern die Befriedung eigene

r Grundstücksflächen aus ethischen Gründen. Der Rechtsstreit zieht sich bereits seit einigen Jahren.  

Jahrelanger Rechtsstreit

Seit 2004 versucht die Internationale Gabriele-Stiftung verwaltungsrechtlich das Ruhen der

Jagd auf ihren Flächen durchzusetzen. Jedoch scheiterten sie damit bereits 2010 vor dem

Bundesverwaltungsgericht. Daraufhin hatten sie Verfassungsbeschwerde eingereicht, welche jedoch

nun zum zweiten Mal abgewiesen wurde. Damit ist es juristischen Personen weiterhin

nicht möglich, Flächen von der Jagd auszunehmen. HR

 

Qulle Jagderleben 2018






 

Vergessene Munition im Auto mit schwerwiegenden Folgen

Veröffentlicht von Peter Glinski

 

 

       Schnell ist es passiert, dass man beispielsweise sein Patronen-Etui im Auto liegen lässt (Symbolbild).


       Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle im Landkreis Lindau (Bayern) fand die Polizei gestern Abend Munition in einem Auto. Der 18-jährige
       Fahrer des Wagens war allerdings nicht berechtigt, die erlaubnispflichtigen Patronen zu besitzen. Es handelte sich nach Angaben der
       Polizei gegenüber der Redaktion um zwei scharfe Kugelpatronen im Kaliber 7x57 und zwei Schrotpatronen im Kaliber 16/70. Diese lagen
       in einem Ablagefach unter dem Radio.

       Entzug der Zuverlässigkeit droht

       Eigentümer der Munition ist der Vater des Fahrers, der auch gleichzeitig Jäger und Halter des Pkw ist. Dieser hat die Munition scheinbar
       nach der Jagd dort liegen gelassen. Diese Unachtsamkeit bleibt für ihn und seinen Sohn allerdings nicht ohnen Folgen, gegen beide
       ein Strafverfahren eingeleitet. Die vier Schuss wurden sichergestellt. Ob es zu einer Überprüfung der Zuverlässigkeit beim Vater, also
       dem Jäger, kommt, ist nun Sache des Landratsamts Lindau. PM

Erster ASP-Fall in Ungarn!

Veröffentlicht von Peter Glinski

Erstmals ASP in Ungarn

  Treiber bergen ein Stück Schwarzwild

             Auslandsjäger schätzten Ungarn bisher gerade auch wegen seiner Drückjagden auf Schwarzwild


            Das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wurde bei einem Wildschwein in Ungarn am Samstag,

          den 21. April, bestätigt. Das berichtete die Weltorganisation für Tiergesundheit OIE.

          Das besondere an diesem ersten Fall der ASP in Ungarn ist vor allem, dass er nicht in

          einer der Überwachungszonen im Grenzgebiet zu Polen oder der Ukraine  war,

         sondern im Landesinneren. Die Region Heves, in der das Stück Schwarzwild gefunden wurde,

         befindet sich etwa 100 Kilometer östlich von Budapest.

        Das Gebiet wird nun zur Sperrzone erklärt. Seit 2016 kontrolliert Ungarn tote

        Wildschweine auf ASP in den besagten Grenzregionen. Außerdem werden

         Grenzkontrollen für Schweine- und Schweinefleischprodukte durchgeführt.

         Ab 2017 hat man auch den Rest des Landes mehr überwacht, wie „pig-world.co.uk“ berichtet.

         Laut OIE sollen weggeworfene Lebensmittel als Infektionsquelle verantwortlich für den Ausbruch der Krankheit sein.

     Ausbreitung bedenklich

          Anna Williamson, Leiterin der Schweine- und Tiergesundheitsbehörde (APHA), sagte gegenüber „pig-world.co.uk“ zu dem Fall:

           „Dies ist bedenklich, da es bedeutet, dass entweder eine Infektion von Wildschweinen nahe der Grenze

          verpasst wurde oder dass der Fall auf andere Arten der Übertragung zurückzuführen ist, wie beispielsweise

          die illegale Verbringung von infizierten Schweinen oder die Verfütterung von infiziertem Schweinefleisch,

        wie dies 2017 in Tschechien 2017 der Fall war.“

        Quelle : Jagderleben.

 






Streckenliste- Gesamt Landkreis Marburg/ Biedenkopf

Veröffentlicht von Peter Glinski